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■ UNO/SexNur „Verkehrsdelikt“

Genf (taz) – Im Fall des Protokollchefs der UNO in Genf, Mehmet Ülkümen, dem fünf UNO- Mitarbeiterinnen sexuelle Belästigung und Übergriffe vorwerfen, bemüht sich die UNO weiter um Geheimhaltung der Wahrheit. Von den gestrigen Presseveröffentlichungen zur Stellungnahme gezwungen, erklärte die Genfer UNO-Sprecherin Gastaut, Ülkümen sei wegen „Verkehrsdelikten“ sechs Wochen vom Dienst suspendiert worden. Ob jemals zuvor ein hoher UNO-Funktionär wegen „Verkehrsdelikten“ suspendiert worden ist, konnte sie nicht sagen. Die fünf Frauen wurden unterdessen vorgeladen und verhört. Die Genfer UNO-Spitze will herausbekommen, wer von ihnen Informationen an die Presse weitergegeben hat.azu

Kommentar Seite 10

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