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UNO unterstützt sowjetische Initiative

New York (afp) — UNO-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar hat die sowjetische Friedensinitiative als „historische Chance zu Vermeidung des Bodenkriegs“ bezeichnet, die „nicht vertan werden darf“. Anläßlich eines Empfangs von bei der UNO akkreditierten Journalisten wies Perez de Cuellar am Dienstag in New York auch darauf hin, daß US- Präsident George Bush den Friedensplan in seinen Augen nicht zurückgewisen habe. Der UNO-Generalsekretär erklärte sich außerdem bereit, zu Gesprächen nach Bagdad zu reisen, falls dies notwendig sei. Sowohl der irakische Außenminister Tarik Asis als auch Informationsminister Nassif Latif Jassem hatten Perez de Cuellar die Verantwortung für die „gegen den Irak begangenen Verbrechen“ zugeschrieben. Zuvor hatte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Thomas Pickering, zurückhaltend auf eine Rede seines sowjetischen Kollegen reagiert, der die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats in groben Zügen über den Inhalt des Moskauer Friedensplans informiert hatte. Auch der kuwaitische UNO-Botschafter Mohamed Abulhasan betonte, der Irak dürfe sich nicht nur bereiterklären, die UN-Resolution 660 zum bedingungslosen Abzug aus Kuwait umzusetzen, sondern müsse auch andere Resolutionen befolgen, die die Souveränität Kuwaits garantieren.