: UNO fordert freien Zugang im Irak
New York (dpa) — Der UN-Sicherheitsrat hat den Irak am Montag energisch aufgefordert, den UN-Inspektoren im Land freien Zugang zum Landwirtschaftsministerium in Bagdad zu gewähren. Dazu sei der Irak nach der Resolution 687 eindeutig verpflichtet. Der britische UNO- Botschafter Sir David Hannay verwies nach der Sitzung darauf, daß die irakische Regierung schon früher Produktionsstätten für Waffen „unter falschen Etiketten“ verborgen habe. Ein Inspektorenteam unter Leitung der amerikanischen Chemiewaffenexpertin Jansen wartet seit Sonntag vergeblich vor dem Gebäude, um den Abtransport von Dokumenten zu verhindern.
Die Inspektoren hätten das Recht, so die Erklärung des Rats, das Ministerium ungehindert zu betreten, um festzustellen, „ob die dortigen Dokumente, Berichte, Materialien oder Einrichtungen für die Aufgaben der Kommission relevant sind“.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen