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UDF-Aktivisten flüchten in US-Konsulat

Drei führende südafrikanische Anti-Apartheid-Aktivisten haben am Dienstag im US-Konsulat in Johannesburg Zuflucht gefunden, nachdem sie aus dem „weißen“ Krankenhaus der Stadt entkommen konnten. Der ehemalige Pressesprecher des größten, inzwischen verbotenen Oppositionsbündnisses UDF, Murphy Morobe, der UDF-Gewerkschaftssekretär Mohamed Valli Moosa, und Vusi Khanyile, Vorsitzender des „Nationalen Krisen -Ausschusses für Erziehung“, der die landesweiten Schulboykotte organisierte, waren seit über einem Jahr ohne Gerichtsverfahren im Johannesburger Diepkloff-Gefängnis festgehalten worden. US-Diplomaten erklärten, die Männer würden nicht an die südafrikanischen Behörden ausgeliefert werden.