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■ Türkei/KurdenNeue Verfahren

Ankara (AP/taz) – Weil sie angeblich Kontakte zur verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK haben, müssen sich seit Mittwoch zwei weitere ehemalige kurdische Abgeordnete der türkischen Nationalversammlung, Selim Sadak und Sedat Yurttas, vor Gericht verantworten. Beide bestreiten die Vorwürfe. Jetzt stehen schon acht kurdische Ex-Parlamentarier vor Gericht. Die Verhandlung wurde auf den 9. November vertagt. Nach Informationen von medico international hat die Europäische Menschenrechtskommission in Straßburg mittlerweile sechs Beschwerden gegen die Türkei zugelassen. Die Kommission sei jetzt mit Fragen befaßt, die über die Bedrohung einzelner hinaus die Menschenrechte der kurdischen Bevölkerung insgesamt betreffen.

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