: Türkei behindert Hilfe für die kurdischen Flüchtlinge
■ Auflagen für Hilfssendungen/ Journalist ausgewiesen
Ankara (dpa) — Die Türkei hat die Sendung von Hilfsgütern für die kurdischen Flüchtlinge im Norden des Irak sowie die Arbeit von Journalisten im Grenzgebiet von neuen Auflagen abhängig gemacht. Ein britischer Journalist ist wegen kritischer Berichte über das türkische Heer ausgewiesen worden.
Nur als „Geschenke“ deklarierte Hilfsgüter aus dem Ausland dürfen seit Wochenbeginn den Hauptgrenzübergang Habur noch ungehindert passieren. Bei in der Türkei gekauften Hilfsgütern müßten die Kaufbescheinigungen beim Zoll registriert werden. Militärische Güter müßten auf Listen ausgewiesen werden, die vom Generalstab in Ankara abgestempelt sind. Von einer Grenzschließung könne aber „keine Rede sein“, versicherten türkische Behörden. Konvois ohne die notwendigen Bescheinigungen dürften allerdings nicht mehr passieren. SEITEN 7 UND 11
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen