: Tschernobyl in der Spreemetropole
Atommüll beim Umweltsenator — das Anti-Atom-Büro gab gestern, am fünften Jahrestag von Tschernobyl, symbolisch-strahlende Fracht in der Lindenstraße ab und protestierte, daß der Reaktor des Hahn-Meitner-Instituts in Betrieb gehen durfte, obwohl er weder mit einer Betonhülle ummantelt ist noch der anfallende Atommüll sicher endgelagert werden könne. Zum Jahrestag des atomaren GAUs ist auch die Ausstellung »Über das Leben nach Tschernobyl. Bilder aus der Sowjetunion fünf Jahre nach der Reaktorkatastrophe« in der Amerika-Gedenkbibliothek eröffnet worden. Gezeigt werden kommentierte Fotografien, aktuelles Kartenmaterial über die Verstrahlung der einzelnen Regionen und Kinderzeichnungen. Ebenso werden verschiedene Selbsthilfeprojekte vorgestellt. Foto: Rolf Schulten/Octopus
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