Träumen Astronomen von romantischen Sternen?: Heißer Kuss im Weltraum
dpa/taz | Um Himmels willen! Werden jetzt die Weltraumwissenschaftler auch noch romantisch? „Astronomen beobachten letzten Kuss zweier Sterne“, meldete gestern die Herz-Schmerz-Agentur dpa aus der Europäischen Sternwarte Eso bei München. Die Sternengucker hätten den bislang „heißesten und massereichsten Doppelstern“ entdeckt. Das Sternenpaar stehe einander so nah, dass sich „die beiden Oberflächen berühren“. Doch bevor den Lesern jetzt Tränen der Rührung kommen – es gibt kein Happy End in den Tiefen des Weltraums. Den Himmelskörpern wird nicht einmal ein „Casablanca“-artiger Abschied gewährt. Denn dem „letzten Kuss“ der beiden Sterne folge ein „katastrophales Ende“: Sie werden verglühen. Aber das kennen die Menschen ja auch aus ihren eigenen heißen und massereichen Hochphasen. Nicht umsonst nennt man ja den Orgasmus auch den „kleinen Tod“.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen