: Tote bei Revolte in Liberia
Abidjan (afp) - Die Revolte gegen den liberianischen Präsidenten Samuel Doe, die am 24.Dezember in der östlichen Provinz Nimba ausgebrochen war, soll nach Angaben von Liberianern, die ins Nachbarland Elfenbeinküste geflohen sind, mehrere hundert Todesopfer und Verletzte gefordert haben. Sie berichteten ebenfalls, daß sich die Kämpfe zwischen der Armee und den Rebellen fortsetzen sollen. Diese Informationen sind jedoch nicht überprüfbar, da der Zugang zu der Provinz, die an Guinea und an die Elfenbeinküste grenzt, derzeit unmöglich ist. Die Regierung in Monrovia behauptet, die Situation unter Kontrolle zu haben. Die Zahl der Flüchtlinge an der Elfenbeinküste soll nach Angaben des Informationsministers des Landes, Auguste Miremont, zwischen 8.000 und 10.000 betragen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen