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Tierversuche beim BGA

Berlin (dpa/bb) — Der Bundesverband der Tierversuchsgegner hat gegen Experimente mit Kaninchen im Bundesgesundheitsamt (BGA) in Berlin protestiert. Wissenschaftler des Fachgebietes Siedlungsungeziefer am Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene binden die Tiere ohne Betäubung an Tische und lassen durch Läuse Blut absaugen, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach den Angaben soll anhand der Läuse die Wirksamkeit von Schädlingsbekämpfungsmitteln untersucht werden. Die Versuche erfolgten ohne Genehmigung und seien daher unzulässig. Nachdem die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt habe, erhob der Verband Beschwerde. Das BGA hätte abrufbare Testwerte aus USA nicht ausgewertet, außerdem sei die Läusefütterung mit Blutresten nicht einmal erwogen worden.

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