: Tibeter protestieren gegen Li Pengs Indien-Besuch
Mit Tränengas und Schlagstöcken trieb indische Polizei Tibeter und Tibeterinnen auseinander, die vor einem Flüchtlingslager am Rande Neu Delhis gegen den Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Li Peng protestierten. Hunderte von ihnen wurden festgenommen. Sie hatten ein Bild Lis verbrannt und antichinesische Parolen skandiert. Auch an anderen Stellen der Stadt kam es zu Auseinandersetzungen. Die Flüchtlinge fordern Indien auf, die Beziehungen zu China nicht zu normalisieren.
Etwa 100.000 Flüchtlinge waren 1959 nach einem erfolglosen Aufstand gegen ihre chinesischen Beherrscher dem Dalai Lama nach Indien gefolgt. Li Peng besucht als erster Premier Chinas nach dem indisch-chinesischen Krieg 1962 das Nachbarland. (Text: afp/Foto: rtr)
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen