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Tibet-Filmreihe

Die Tibet-Initiative Deutschland, die sich für die Bewahrung der tibetischen Kultur und die Befreiung Tibets einsetzt, zeigt bis zum 21. September eine Tibet-Filmreihe in der Filmbühne am Steinplatz. In achtzehn Dokumentarfilmen, die zum kleinen Teil noch auf wissenschaftlichen Expeditionen in den dreißiger und vierziger Jahren entstanden, überwiegend aber in den Achtzigern gedreht wurden, werden Landschaft, Kultur und Alltag porträtiert, rituelle Tänze beobachtet, Weltanschauung und tantrische Schaubildentfaltung vermittelt.

Die Filme berichten von den Nomaden und von einer gesperrten Gebirgsregion in Indien. Shigatse . Eine Spritze kommt selten allein folgt den Spuren der fast verdrängten tibetischen Klostermedizin und konfrontiert sie mit der westlichen Medizin.

Der Dalai Lama und andere religiöse Oberhäupter im Exil erläutern in Interviews die Philosophie des Buddhismus und die Politik der Gewaltlosigkeit. Die Geschichte ihrer Unterdrückung durch die Besatzungsmacht China, ihres Aufstandes und der Exilierung wird erzählt. Videos dokumentieren die Abtreibungs- und Sterilisationskampagnen, Polizeieinsätze bei der Niederschlagung eines Aufstandes 1988 und den Raubbau an Tibets Wäldern.

kbm