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Terroristin in Japan verhaftet

TOKIO ap ■ Die japanische Polizei hat gestern eine der Gründerinnen der linksextremen Untergrundgruppe Japanische Rote Armee, Fusako Shigenobu, festgenommen. Sie war mehr als 25 Jahre auf der Flucht. Die 55-jährige Shigenobu wurde zusammen mit zwei Begleitern festgenommen, als sie ein Hotel in Osaka verließen. Ein Polizeisprecher erklärte, Shigenobu sei an der Geiselnahme in der französischen Botschaft in Den Haag 1974 beteiligt gewesen. Ministerpräsident Yoshiro Mori begrüßte die Festnahme. Shigenobu war zunächst Mitglied der „Roten Armee“, die während der Studentenunruhen in den 60er-Jahren gegründet wurde. In der Hoffnung, eine weltweite Bewegung anzustoßen, verließ sie Japan und gründete 1971 in Libanon die Japanische Rote Armee. Die Gruppe war an einigen spektakulären Terroranschlägen beteiligt, so am Überfall auf den Flughafen in Tel Aviv, bei dem 24 Menschen starben. Seit 1988 soll die Organisation an keinem Anschlag mehr beteiligt gewesen sein.

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