: Teilerfolg für Journalistin
BERLIN taz ■ Die russische Journalistin Olga Kitowa hat einen Teilerfolg vor Gericht errungen. Das Oberste Gericht der Russischen Föderation hob ein Urteil des Belgoroder Gebietsgerichts in mehreren Punkten auf. Dieses hatte die Mitarbeiterin der Belgorodskaja Prawda, die einen Justizskandal und Machenschaften des Gouverneurs aufgedeckt hatte, unter anderem wegen Beleidigung und Gewaltanwendung gegenüber Vertretern der Staatsmacht zu zweieinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt. Während die Verurteilung wegen Verleumdung kassiert wurde, bestätigte das Oberste Gericht jedoch die Bewährungsstrafe. Kitowas Anwalt, Genri Resnik, kündigte an, für die volle Rehabilitierung seiner Mandantin bis zum Verfassungsgericht zu gehen. Kitowa war vor zwei Wochen knapp einem Attentat entgangen. bo
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen