Tarifeinigung: 5,8 Prozent mehr Geld für Länderbeschäftigte
Mit einer Lohnsteigerung von insgesamt 5,8 Prozent in drei Stufen ist die Tarifrunde der Bundesländer für angestellte Beschäftigte beendet worden. Man habe sich zudem auf eine monatliche Mindesterhöhung von 100 Euro geeinigt, teilten die Tarifparteien Verdi, der dbb Beamtenbund und Tarifunion sowie die Arbeitgeber-Tarifgemeinschaft deutscher Länder TdL nach der dritten Tarifrunde am Samstag in Potsdam mit. Der Tarifabschluss gilt für 925.000 Beschäftigte der Bundesländer ohne Hessen, das eigene Tarifverhandlungen führt. Die Tarifeinigung sieht nach zunächst fünf sogenannten Nullmonaten ohne Lohnzuschlag eine stufenweise Anhebung der Entgelte vor. Erhöht werden sollen auch Zulagen für Wechsel- und Schichtarbeit. Verdi-Chef Frank Werneke betonte, 36 Jahre nach der Wiedervereinigung seien „endlich die letzten Unterschiede im Tarifvertrag zwischen Ost und West abgeschafft“ worden. (afp)
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