■ Tarife/Textil: Abschluß: 3,4 Prozent
Mannheim (dpa) – Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die 111.000 Beschäftigten der westdeutschen Bekleidungsindustrie werden rückwirkend zum 1. Mai um 3,4 Prozent erhöht. Auf einen entsprechenden neuen Tarifvertrag haben sich am Dienstag die Bundesvereinigung der Arbeitgeber der Bekleidungsindustrie und die Gewerkschaft Textil-Bekleidung geeinigt. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gewerkschaft hatte sechs Prozent mehr Einkommen gefordert, die Arbeitgeber zunächst drei Prozent angeboten.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen