■ Südafrika: Mit Rechten reden
Pretoria (AP) – Der südafrikanische Präsident Nelson Mandela will seine Bemühungen um einen Dialog mit weißen Rechtsextremisten verstärken. Nach einem neuerlichen Treffen mit dem Chef der Konservativen Partei, Ferdi Hartzenberg, sagte Mandela gestern, seine Regierung werde schon bald mit den Konservativen und der Freiheitsfront von General Constand Viljoen über deren Forderungen nach einem Volksstaat für Weiße und eine Amnestie für Attentäter aus ihren Reihen verhandeln. Letzteres beziehe sich auch auf jene Personen, die der Anschläge in der heißen Phase des Wahlkampfes bezichtigt werden.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen