: Stühlerücken durch Papst
Österliche Reise nach Jerusalem im Vatikan
Kurz vor Ostern geht es hoch her im Vatikan. Papst Leo XIV. feiert zum ersten Mal das höchste Fest seiner Firma und hat deshalb eine Reise nach Jerusalem in der Kurie veranlasst, ein Stühlerücken, bei dem Beobachter leicht den Überblick verlieren können: Der kanadische Erzbischof Petar Rajič wird als Nachfolger von Erzbischof Georg Gänswein neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses. Rajičs Stelle als Italien-Botschafter übernimmt Erzbischof Edgar Peña Parra, dessen Posten wiederum bekommt der italienische Erzbischof Paolo Rudelli als neue Nummer drei im Vatikan. Ein vatikanisches „Bäumchen wechsel-dich“, das sicher bald den alten amerikanischen Verschwörungsfabulierer Dan Brown („Illuminati“) auf den Plan bringen wird. Bei so viel neuen Figuren wird ganz bestimmt irgendeine Verschwörung abfallen für Browns beliebte Schundstorys. Denn einer der Bischöfe plant bereits seit 500 Jahren, den amerikanischen Papst Leo zu vergiften, was insgeheim in einem Deckengemälde im Petersdom von Michelangelo angedeutet wird, das seit dem Mittelalter die Verschwörer und eine Frau zeigt, die Päpstin werden soll: Alice Schwarzer! Die dritte von rechts neben Gott und schon unterwegs auf der Reise nach Jerusalem oder Rom. Mehr dann später bei Dan Brown.
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