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StudentInnen weiterhin tariflos

Der Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte ist geplatzt. „Die Arbeitgeber unterschreiben nicht“, teilte Manfred Schürz von der ÖTV-Betriebsgruppe an der Universität Bremen mit. Mit einem Tarifvertrag hätten studentische Hilfskräfte erstmals Rechtsanspruch geltend machen können auf höhere Stundenlöhne, Urlaub und zum Beispiel Berücksichtigungen von Weihnachtsgeldzahlungen im Stundenlohn. Im Dezember 1992 war nach langen Verhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, dem Arbeitgeberverband der öffentlichen Hände für die Bundesländer, und der ÖTV und GEW, der Tarifvertrag für die studentischen Hilfskräfte zunächst zustande gekommen. Da jedoch einige Universitäten extrem niedrige Studenlöhne zahlen, wäre für sie der Sprung zum Tariflohn von 15.93 Mark zu hoch gewesen. So zahlt die Uni Passau den studentischen Hilfskräften zum Beispiel nur 9 Mark und die Uni Bamberg 11 Mark. (Uni Bremen zahlt 14.88 Mark.) Viva

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