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Streit um die Schlösserstiftung

Brandenburgs Kulturminister Hinrich Enderlein (FDP) hat den Senat aufgefordert, so schnell wie möglich grünes Licht für die geplante gemeinsame Stiftung Preußische Schlösser und Gärten zu geben. Seit drei Monaten liege ein von beiden Ländern mit dem Bund abgestimmtes Konzept vor. Nach seinen Angaben geht es bei den jüngsten Unstimmigkeiten um die Frage, wie der Berliner Anteil in den Gesamthaushalt der Stiftung integriert wird. In der Stiftung sollen neben den Schlössern und Gärten von Potsdam sowie den Berliner Anlagen Charlottenburg, Klein-Glienicke und Pfaueninsel die brandenburgischen Schloßanlagen Rheinsberg, Königs Wusterhausen, Caputh und Sacrow unter einem Dach zusammengefaßt werden. Über die Gründung der Stiftung, an der sich der Bund zur Hälfte beteiligen soll, wird seit Jahren zwischen den drei Partnern verhandelt. Strittig war in erster Linie die Finanzierung. Wenn alle Bemühungen nichts fruchteten, müsse Brandenburg möglicherweise im Alleingang eine Schlösserstiftung gründen, der Berlin dann später beitreten könne.

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