: Streik statt Schokolade
Hamburg/Halle (AP) – In der ostdeutschen Süßwarenindustrie haben sich die Fronten weiter verhärtet. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG) kündigte eine Ausweitung der Streiks ab morgen an. Das jüngste Angebot der Arbeitgeber von 8,9 Prozent sei „lediglich Etikettenschwindel“, erklärte NGG-Funktionär Wittorf. Die Beschäftigten bekommen derzeit etwa 70 Prozent der Entgelte ihrer Westkollegen. Die Gewerkschaft hatte eine Steigerung um mindestens elf Prozent in diesem Jahr und eine Angleichung an das Westniveau vor dem Jahr 2000 gefordert.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen