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Strauß: Ich kümmere mich nicht um Dreck

Berlin (dpa/taz) - Mit der Frage, ob Franz–Josef Strauß ein aufgeblähter „raunzender Kröterich“ ist und als solcher in der Zeitschrift der Christlich–demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) bezeichnet werden darf, wird sich am heutigen Montag das CDU– Parteipräsidium beschäftigen. Der Hauptgeschäftsführer der CDA, Hörsken, hat sich inzwischen im Namen seiner Organisation für den bissigen Strauß–Artikel in der CDA–Zeitschrift „Soziale Ordnung“ entschuldigt. In Zukunft werde man mehr Einfluß auf das Mitgliderblatt nehmen. An die Entlassung des verantwortlichen Redakteurs, die von Strauß bayerischen Parteifreunden gefordert wird, sei jedoch nicht gedacht. Der verantwortliche Redakteur der CDA–Zeitschrift, Lutz Esser, stimmte als einziger nicht in die Entschuldigungshymnen ein. Er könne sich von dem umstrittenen Artikel nicht distanzieren, „denn ich habe ihn durchgehen lassen“. Er zensiere seine Autoren nicht. Währendessen sprang Baden– Württembergs Ministerpräsident Lothar Späth seinem bayerischen Kollegen zur Seite. Späth dementierte indirekt, daß Strauß ein Kröterich sei, indem er die Veröffentlichung als „Zumutung“ bezeichnete, und von Strauß selbst hörte man am Wochenende nur: „Ich kümmere mich um Dreck, grundsätzlich nicht.( Quaak!)“ Siehe Kasten Seite 4

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