: Stille am Tor
■ „Raum der Stille“ eingerichtet
Im Brandenburger Tor in Berlin ist gestern ein „Raum der Stille“ eröffnet worden. Der rund 30 Quadratmeter große Raum im nördlichen Torhaus wolle in der Hektik des Alltags einer Großstadt zur persönlichen Sammlung und Einkehr, aber auch zum Nachdenken über die dunklen Punkte der deutschen Geschichte sein, betonte Maria Diefenbach als Vorsitzende des Fördervereins. Als Vorbild für den Raum diente eine ähnliche Einrichtung im UN-Gebäude in New York. Der „Raum der Stille“ soll ein Zeichen sein für Toleranz und Friedfertigkeit, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. epd
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen