: Stille am Tor
■ „Raum der Stille“ eingerichtet
Im Brandenburger Tor in Berlin ist gestern ein „Raum der Stille“ eröffnet worden. Der rund 30 Quadratmeter große Raum im nördlichen Torhaus wolle in der Hektik des Alltags einer Großstadt zur persönlichen Sammlung und Einkehr, aber auch zum Nachdenken über die dunklen Punkte der deutschen Geschichte sein, betonte Maria Diefenbach als Vorsitzende des Fördervereins. Als Vorbild für den Raum diente eine ähnliche Einrichtung im UN-Gebäude in New York. Der „Raum der Stille“ soll ein Zeichen sein für Toleranz und Friedfertigkeit, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. epd
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen