■ Steuerreform: Ablehnung wächst
Bonn (dpa) – Wissenschaftler und Verbände lehnen übereinstimmend die von der Koalition geplante außertarifliche Grundentlastung zur Sicherung eines steuerfreien Existenzminimums von 12.000 Mark ab. Zu Beginn der Verbandsanhörungen im Finanzausschuß des Bundestages forderte die von Bundesfinanzminister Waigel bestellte Bareis-Kommission gestern die Koalition auf, ihren Steuertarif zu überarbeiten. Insbesondere die Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler verlangten, das Existenzminimum nach der Besteuerung der Leistungsfähigkeit über einen einheitlichen Grundfreibetrag im Tarif zu lösen. Die geplante Regelung sei verfassungswidrig.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen