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Steuerparadiese werden weniger

PARIS afp ■ Die britischen Inseln Jersey und Guernsey sollen nicht mehr als Steuerparadiese betrachtet werden. Die Kanalinseln hätten zugesagt, die Transparenz ihre Steuersysteme zu erhöhen sowie regelmäßig Informationen mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auszutauschen, teilte die in Paris ansässige Institution am Mittwoch mit. Damit würden die beiden Inseln von der „Grauen Liste“ der Steuerparadiese gestrichen, die die OECD wegen mangelnder Kooperation im Kampf gegen die Geldwäsche „verstärkt überwacht“ hatte. Neben der „Grauen“ führt die bei der OECD ansässige internationale Taskforce gegen Geldwäsche (FATF) auch noch eine „Schwarze Liste“, auf der 19 Staaten stehen.

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