■ MediaBazaar: „Stern TV“ weist Vorwürfe zurück
Köln (AP/taz) – Als „absurdes Sammelsurium unwahrer Schutzbehauptungen“ hat das RTL-Magazin „Stern TV“ die Anschuldigung des TV-Fälschers Michael Born zurückgewiesen. Born hatte in der Juni-Ausgabe des Playboy geschrieben, Mitarbeiter der Redaktion hätten von seinem Betrug gewußt (siehe taz vom 25./26. Mai). Als „völlig aus der Luft gegriffen“ bezeichnete „Stern TV“-Chefredakteur Andreas Zaik die Vorwürfe. Born habe mit seinen Fälschungen hinreichend bewiesen, daß er das nötige Geschick und die kriminelle Energie habe, „um Kollegen und Öffentlichkeit gezielt in die Irre zu führen“. „Stern TV“ werde die Lügen Borns nicht hinnehmen und rechtliche Schritte gegen ihn in die Wege leiten. Born sitzt seit Dezember letzten Jahres wegen Betrugs im Gefängnis. Er hatte mit Freunden und Bekannten von 1991 bis 1995 als Fernsehautor inszenierte Beiträge verkauft, u.a. über ein angebliches Ku-Klux-Klan-Geheimtreffen in Deutschland.
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