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Stella NyanziDen Reisepass abgeben

An dem Nachmittag, als ich meinen Reisepass abgab,

versteckte ich mich auf der Toilette und weinte bitterlich.

Ich trauerte, weil ich keine Patriotin mehr war.

Ich trauerte um ein Land, das mich nicht akzeptierte,

mich und meine scharfe Kritik an seinem Despoten.

In der Nacht, in der ich meinen Pass abgab,

quälten mich im Schlaf schreckliche Gedanken.

Ich träumte, ich hätte eine Reise ohne Rückkehr angetreten.

Seitdem war meine Seele verlassen.

Ich fühlte mich wie Ugandas unerwünschter Export.

Übersetzt von Thomas Salter

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