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Statt Partei für Verkauf der Landesbank

Der Vorstand der Statt Partei hat sich gestern für einen Verkauf der Hamburgischen Landesbank ausgesprochen, um den Haushalt der Hansestadt zu sanieren. „Wenn wir zwischen HEW, Hafen- und Lagerhaus AG und Landesbank entscheiden müssen, würden wir die Landesbank an die erste Stelle setzen“, sagten Statt-Chef Dieter Brandes und Stellvertreter Carl-Edgar Jarchow gestern.

Finanzsenator Ortwin Runde hatte in der vergangenen Woche angedeutet, daß eines dieser drei Unternehmen verkauft werden müsse, um den Haushalt 1996 auszugleichen. Die Landesbank ist derzeit zu 100 Prozent in Besitz der Hansestadt. Möglich, daß sich Senat und Koalitionsfraktionen zunächst nur für einen Teil-Verkauf des Instituts aussprechen.

Brandes und Jarchow kündigten an, daß sich ihre auf 430 Mitglieder geschrumpfte Partei 1995 auf folgende Themen konzentrieren werde: Innere Sicherheit, Haushalt, Soziale Brennpunkte, Verwaltungsreform und Wohnungsbau. uex

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