■ Stasi/Urteil: Mit Buletten vergiftet
Berlin (dpa) – Wegen des versuchten dreifachen Mordes an der Familie eines westdeutschen Fluchthelfers mit Gift muß ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter für sechseinhalb Jahre hinter Gitter. Das Berliner Landgericht sah es gestern als erwiesen an, daß der 52jährige die Familie während eines gemeinsamen Israel-Urlaubs im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit 1981 vergiften wollte. Nach den Worten des Vorsitzenden habe die Familie nur durch Glück überlebt.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen