: Stadtradio will teilen
■ Deutschlandfunk soll neue Frequenz mitnutzen
Für die ab 1992 in Bremen freie Radiofrequenz will sich neben einem Konsortium um den Konzertveranstalter und Weser-Report- Verleger Klaus-Peter Schulenberg auch das „Stadtradio e.V.“ bewerben, daß „von einem weiten gesellschaftlichen Umfeld on der 'Szene' bis zum DGB getragen wird“, wie ihr Sprecher Peter Rüdel jetzt erklärte.
Trotzdem müsse sich auch das Stadtradio in erster Linie über Werbeeinnahmen tragen“, heißt es in der Erklärung weiter. Deshalb hält das „Stadtradio“ nur eine tägliche Sendedauer von vier bis fünf Stunden für finanzierbar. Das „Stadtradio“ schlägt deshalb vor, die fünfte Radio-Frequenz mit einem überregionalen Anbieter, der sich nicht über Werbung finanzieren muß, zu teilen. In Frage käme dafür der Deutschlandfunk oder der „DS-Kultur“- Sender, eine Neugründung in den neuen Bundesländern.
„Der Deutschlandfunk ist natürlich daran interessiert, sein Programm so weit wie möglich über UKW zu verbreiten“, sagte der Pressesprecher des Deutschlandfunks, Ralf Siepmann, dazu auf Anfrage. Die Idee einer Teilung der fünften Bremer Frequenz sei dafür „grundsätzlich interessant“.
Der Deutschlandfunk habe bereits vor vier Jahren schon einmal über eine Bremer Frequenz verhandelt. Damals allerdings erfolglos, weil Radio Bremen sie am Ende für sich beansprucht hatte. Ase
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