: Stadtbahn mit Leitungsschaden
Ein Oberleitungsschaden hat am Samstagvormittag in Berlin den Fernverkehr der Bahn massiv behindert. Zwei Stunden lang war die Verbindung zwischen den zentralen Haltestellen Zoologischer Garten und Ostbahnhof unterbrochen. Wie eine Bahnsprecherin mitteilte, hatte sich aus bislang unbekannter Ursache ein Draht in der Oberleitung verfangen, der von einem Zug mitgerissen wurde und dadurch die Oberleitung beschädigte. Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr kam nach Angaben der Sprecherin der Verkehr in Ost-West-Richtung komplett zum Erliegen. Weder Regionalzüge noch Intercitys oder ICEs konnten die Stadt verlassen. Auf den Bahnhöfen drängten sich zahlreiche verärgerte Fahrgäste, die auf ihre Anschlüsse in Richtung Hannover, Hamburg und Süddeutschland warteten. Der Schaden war in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße entdeckt worden. Um 12.05 Uhr rollten die Züge dann wieder an. Allerdings wurden weitere Verspätungen angekündigt. DPA
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen