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Stadt der Sonne

■ Symposium soll solare Stadtversorgung puschen

So langsam scheint es sich herumgesprochen zu haben, daß mit solarer Energie nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch so manche Mark zu verdienen ist. Steigerungsraten bis zu 35 Prozent prognostiziert die Bremer Marketing-Firma „Solar transfer“. Grund genug für UnternehmerInnen, ArchitektInnen und StadtplanerInnen, die im Verein euro-solar organisiert sind, auf einem Symposium die Rahmenbedingungen für die künftigen „Sonnenstädte“ abzuklopfen.

Am 1. und 2. Juni erwartet der Veranstalter 300 TeilnehmerInnen.Insgesamt 18 Referate wollen sich die SolaranbeterInnen anhören, um dann auf einem Abschlußplenum über „die Tagung zu resümieren und den konkreten Handlungsbedarf zu erläutern“. Wie der aussehen könnte, hat Solar-Transfer-Chef Siegfried Lessing in einigen „Leitgedanken zum Symposium“ formuliert: Drei Quadratmeter „solare Erntefläche“ für Kollektoren oder Solarzellen sollen baurechtlich pro Wohneinheit festgelegt werden. Bei Gewerbe und Industriegebäuden sollen 30 Prozent der überbauten Fläche für „solarthermische und solarelektrische Sammlerflächen“ vorgeschrieben werden. Strom aus regenerativen Energieanlagen, der ins öffentliche Netz eingespeist wird, soll mit 85 Prozent der Durchschnittserlöse pro Kilowatt bezahlt werden. Für Neubaugebiete sollten gleich im Planungsstadium Blockheizkraftwerke und regenerative Energien berücksichtigt werden. ma

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