piwik no script img

Spritanzeige hat versagt

Nach Bruchlandung ermitteln Braunschweiger Experten. Mögliche Ursache: Ausgefahrene Räder, defektes Display

WIEN ap/afp ■ Nach der Beinahekatastrophe auf dem Wiener Flughafen werden Flugschreiber und Voice-Recorder des Airbus von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig ausgewertet. Erst nach der Auswertung und Befragung der Piloten lasse sich Näheres zur Unfallursache sagen, so der Chef der Behörde, Schlegel. Die „große Frage“ sei, warum dem Flugzeug der Treibstoff ausgegangen ist. Nach Aussage der Piloten waren beide Triebwerke vor der Notlandung wegen Treibstoffmangels ausgefallen. Eine gestrige Kurzuntersuchung in Wien weist auf eine defekte Spritanzeige hin. Dass die Maschine bereits beim Start in Kreta Probleme hatte, nämlich das Fahrgestell nicht einfahren konnte, wäre laut Experten ein Ausgangspunkt für Komplikationen: Ein Flugzeug verbrauche dann „fast doppelt so viel Sprit“. Der Airbus 310 war mit 142 Passagieren auf dem Flug von Kreta nach Hannover in Wien notgelandet. 26 Menschen wurden dabei leicht verletzt. Ein Triebwerk und eine Tragfläche wurden abgerissen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen