: Sprache verfälscht
In der Alltagsprache, Poesie und Wissenschaft wird immer noch ein falsches Bild von Behinderten vermittelt. Dies ist das Ergebnis eines Erfahrungsaustausches behinderter StudentInnen. „Die Betroffenen werden in der Regel nicht positiv dargestellt“, sagte Marlies Blersch vom Studentenwerk am Montag zum Abschluß der dreitägigen Tagung. Nach Ansicht der Veranstalter werden in vielen Märchen die Eigenschaften von „hinkenden Teufeln“ - stinkend, böse und häßlich - „in die Seele des Behinderten hineininterpretiert“. „Heute sind die Mittel in Literatur und Film oft subtiler“, erklärte eine Teilnehmerin. Etwa zwei Prozent der bundesdeutschen Studenten sind den Angaben zufolge behindert.
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