: Sony: Baubeginn frühestens 1994
Berlin. Das Bauprojekt des Elektronikkonzerns Sony am Potsdamer Platz verzögert sich. Der erste Spatenstich für das Milliardenvorhaben wird nicht schon in diesem Jahr, sondern erst 1994 erfolgen, sagte der Berliner Sony-Geschäftsführer Rainer Wagner. Grund sei ein „absurd verbürokratisiertes Planungsrecht“. Das habe dazu geführt, daß am Potsdamer Platz nach anderthalb Jahren noch immer am städtebaulichen Plan „herumgedoktert“ werde. Jeder Tag, den der Konzern an Zeit verliere, koste 50.000 Mark. Sollte die EG wegen des Grundstücksgeschäfts mit dem Land Berlin eine Nachzahlung verlangen, müsse Sony das Projekt „noch einmal überdenken“, so Wagner.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen