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Soldaten aßen Salmonellen-Eier

Soldaten aßen Salmonellen-Eier

Die Salmonellenvergiftung der 60 Soldaten eines Sanitätsbataillons in Leer ist vermutlich auf Eier zurückzuführen. Nach Angaben eines Bundeswehrsprechers vom Montag ergab die Untersuchung von 30 Eiern, die sich noch im Küchendepot fanden, daß eines davon auf der Schale mit Salmonellen verseucht war. Die Soldaten waren in der vergangenen Woche erkrankt.

Insgesamt wurden 534 Stuhlproben von Soldaten, vom Küchenpersonal und aus der persönlichen Umgebung der Betroffenen sichergestellt, sagte ein Bundeswehrsprecher. In 34 von 53 bis Montag untersuchten Proben hätten sich Salmonellen gefunden.

Die erkrankten Soldaten seien aus hygienischen Gründen bis zur vollständigen Genesung als dienstunfähig nach Hause entlassen worden. Das Schwimmbad des Sanitätsbataillons in Leer bleibe vorläufig geschlossen. Damit sollen zusätzliche Salmonellen-Infektionen über das Badewasser ausgeschlossen werden.

Ungeklärt bleiben muß nach Auskunft der Bundeswehr voraussichtlich die Ursache einer Magen- und Darminfektion, die Anfang vergangener Woche rund 100 Soldaten einer Oldenburger Einheit heimgesucht hatte. Salmonellen seien in Stuhlproben bisher nicht entdeckt worden. Nahrungsmittelreste aus der Gemeinschaftsverpflegung hätten für Untersuchungen leider nicht mehr zur Verfügung gestanden. dpa

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