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■ SklavenhalterVorwürfe bestritten

Potsdam (dpa) – Im sogenannten Sklavenhalter-Prozeß vor dem Potsdamer Landgericht hat der 24jährige Angeklagte gestern alle Vorwürfe bestritten. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit zwei weiteren Potsdamern den 24jährigen Silva dos Cangas im Winter 1992 in eine Wohnung eingesperrt und wie einen Sklaven gehalten zu haben (taz vom 10.11.). Der Angolaner habe zwar im Haushalt mithelfen sollen, „aber wir haben ihn zu nichts gezwungen“, so der Angeklagte. Ein mitangeklagter Ex- Skinhead bekräftigte dagegen seine frühere Aussage, daß er von den anderen Männern als Aufpasser engagiert worden sei – „fürs Grobe“, wie er sagte.

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