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■ NachgefragtSexappeal für Scharping

Kann man Sexappeal lernen? Oder ist das etwa angeboren? Das „Journal am Morgen“ auf Radio Bremen 2, immer bemüht um die Synthese von Politik und Kultur, geht mutig voran, diese Frage zu klären. Gestern startete ein Preisausschreiben: Was könnte man tun, um Rudolf Scharping zum Liebling der Frauen mutieren zu lassen. Wir fragten den Moderator und Redakteur Walter Langlot:

taz: Wie kommen Sie darauf, Scharping hätte kein Sexappeal?

Walter Langlot: Das war ja nicht unsere Idee. Die Imageberater von Scharping machen sich Sorgen, daß er bei Frauen nicht ankommt. Und vielleicht haben die Hörer ja auch Ideen, wie man dem Mann dazu verhelfen könnte. Pfeife hatten wir schon, Prinz Heinrich- Mütze hatten wir schon. So ein Merkmal müßte er ja haben, auch für Karikaturisten.

Sind denn schon Ideen eingegangen?

Bisher leider noch nicht. Das kann natürlich auch an der Schwere der Aufgabe liegen.

Sind denn schon in der Redaktion selbst Ideen aufgetaucht?

Dafür reicht unsere Phantasie nicht aus.

Gibt's denn Politiker, die mehr Sexappeal haben?

Mir fielen da mehr Politikerinnen ein. Renate Schmidt zum Beispiel. Bei Männern kann ich das schwerer beurteilen. Aber mir fielen da mehrere auch in der SPD ein mit mehr Sexappeal als Helmut Kohl. Ich halte Scharping auch für erotischer als Kohl. Aber wenn die Hörerinnen und Hörer von Bremen 2 eine gute Idee haben, wir werden sie weiterreichen. Die schönste Idee werden wir auch vorlesen und prämieren. Telefonnummer: 246-1607 Fragen: J.G.

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