: Sender boykottieren PDS-Spots
Die PDS hat gegen die Nichtausstrahlung ihrer Werbespots mit einem „Nein“ zum Fusionsvertrag Berlin-Brandenburg durch Berliner und Brandenburger Rundfunksender protestiert. Sowohl die öffentlich-rechtlichen Sender SFB und ORB als auch der private Berliner Rundfunk 91,4 hätten es abgelehnt, die Spots zu senden. Volker Schreck von der SFB-Pressestelle erklärte, der Sender wolle als öffentlich-rechtliche Anstalt keine Stellung zur Volksabstimmung beziehen. Statt dessen wolle man den Hörer im redaktionellen Teil des Programms umfassend informieren. Christian Körner, Sprecher des Berliner Rundfunks, sagte, „der Berliner Rundfunk sendet keine Parteienwerbung“. PDS- Vorsitzender Lothar Bisky warf den drei Rundfunksendern vor, ein „öffentlich-privates Kartell“ gebildet zu haben, „das eine Aufklärung über das ,Nein‘ der PDS verhindert“.ADN
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen