: Senat verteidigt Mülltransporte
Der Senat hat die Vorwürfe von DDR-Umweltschützern im Zusammenhang mit den Mülltransporten aus West-Berlin in die DDR zurückgewiesen. Diese Probleme würden von der rot-grünen Landesregierung „in Angriff genommen“, erklärte die amtierende Senatssprecherin Ingvild Kiele am Mittwoch. Sie verwies darauf, daß es in West-Berlin auch konkrete Vorhaben zur Vermeidung und Reduzierung von Müll gebe. Von einer „bewußten Körperverletzung“ durch die Mülltransporte, wie es in der Erklärung von DDR-Umweltgruppen heißt, könne überhaupt nicht die Rede sein.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen