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Senat soll für Senator-Line bürgen

■ Reederei will ihr Eigenkapital um 100 Millionen Mark erhöhen

Die DSR/Senator Linie leidet angeblich unter einem Liquiditäts-Engpaß und plant eine Kapitalerhöhung von 100 Millionen Mark. Diese Kapitalerhöhung soll dem Vernehmen nach unter anderem durch eine Bürgschaft des Senats abgesichert werden. Der Finanzbedarf der Reederei soll sich auf einen knapp dreistelligen Millionen-Betrag belaufen. Der Bürgschaftsausschuß soll der Reederei deshalb mit einer Bürgschaft unter die Arme greifen. Die Gesellschafter Deutsche Seereederei GmbH (Rostock) und die Hanseatische Industrie-Beteiligungen GmbH (Hibeg) des Landes Bremen hätten dafür die notwendigen Beschlüsse gefaßt und würden die erforderliche Finanzbasis schaffen, hieß es.

Die DSR-Senator, die nach Brancheninformationen finanziell angeschlagen ist, bereitet sich nach eigenen Angaben darauf vor, ihre Position in der weltweiten Containerschiffahrt auszubauen. Dies solle vor allem durch die Bildung einer starken Allianz mit den koreanischen Partnern Cho Yang und Hanjin ab Mitte 1997 erreicht werden. In diesem Zusammenhang würden auf Basis eines im Juli gemeinsam mit einer Unternehmensberater abgeschlossenen Gutachtens in den nächsten zwölf Monaten „merkliche strukturelle und organisatorische Veränderungen“ vorgenommen. dpa/taz

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