: Seltsame Romanze
„The Strangest Kind of Romance“ von Tennessee Williams in seiner Berliner Premiere
Tennessee Williams? Ja klar, die Katze auf dem heißen Blechdach, Endstation Sehnsucht … Elizabeth Taylor, Paul Newman und Marlon Brando geistern auch noch irgendwo durchs Bildergedächtnis. Aber frischen wir unsere Werkkenntnis des berühmten Südstaatendramatikers doch mal wieder etwas auf. Und dazu laufen wir nicht etwa zum Richard-Brooks-Regal in der nächsten Videothek, sondern sehen uns ein Theaterstück an, das neben den erwähnten (Film-)Klassikern einigermaßen ins Hintertreffen gekommen ist, dass erst jetzt im Theater am Ufer seine Berliner Erstaufführung stattfindet: „The Strangest Kind of Romance“, ein Stück für vier Modernisierungsverlierer und eine Katze, wurde bislang wirklich so stiefmütterlich behandelt, dass es als weitgehende Terra Incognita auf dem Williams-Archipel umso mehr die Entdeckerfreude des geneigten Publikums wecken sollte. Regie führte Heiner Neumann, und die Bühnenmusik stammt übrigens vom Hanns-Eisler-geschulten Hannes Zerbe. ARW
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