Selbstmordanschlag in Afghanistan: Attentat vor Krankenhaus

Bei der Bombenexplosion kamen mehrere Dutzend Menschen ums Leben. Auch drei Nato-Mitarbeiter starben. Die Taliban wollen es nicht gewesen sein.

Soldaten stehen am Tatort nach der Explosion

Der Tatort nach der Explosion. Foto: ap

KABUL afp | Bei einem Selbstmordanschlag in Kabul mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mindestens 66 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei der Explosion am Samstag verletzt. Unter den Todesopfern waren nach Angaben der Nato-Mission am Hindukusch auch drei zivile US-Mitarbeiter. Die radikalislamischen Taliban bestritten jegliche Verantwortung für den Anschlag.

Der Attentäter brachte seinen mit Sprengstoff beladenen Wagen vor einem Krankenhaus der afghanischen Hauptstadt zur Explosion. Ein Taliban-Sprecher erklärte, die Gruppe habe nichts mit dem Anschlag zu tun.

Allerdings distanzieren die Taliban sich regelmäßig von Anschlägen, bei den viele Zivilisten getötet wurden. Die Islamisten hatten in den vergangenen Wochen vermehrt Anschläge in Afghanistan verübt.Die radikalislamischen Taliban hatten Ende Juli bekanntgegeben, dass ihr langjähriger Anführer Mullah Omar seit mehr als zwei Jahren tot ist.

Sein Nachfolger Mullah Achtar Mansur ist nicht unumstritten – mehrere ranghohe Mitglieder der Extremistenbewegung verweigerten ihm die Gefolgschaft.

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob sie dieses Element auch sehen wollen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de