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Schwere Fälle der Militär-Luftfahrt

Stockholm (AFP/dpa/taz) – Vor den Augen von 500.000 Zuschauern ist am Sonntag ein schwedisches Militärflugzeug bei einer Flugschau über dem Zentrum Stockholms abgestürzt. Glücklicherweise kam der Pilot, der sich mit dem Schleudersitz aus dem Flieger katapultierte, mit dem Leben davon. Außer ihm wurde noch eine weitere Person verletzt.

Bei Luftfahrtschauen sind immer wieder Menschen verletzt und getötet worden. Hier einige der prominentesten Unfälle der letzten Jahre:

Ein sowjetischer Überschalljäger explodierte im Juni 1973 bei der Pariser Luftfahrtmesse und stürzte auf ein Dorf: 14 Tote. Bei den Mannheimer Luftschiffertagen im September 1982 stürzte ein US- Hubschrauber auf eine Autobahn. 46 Menschen kamen dabei ums Leben. Im August 1988 stoßen Maschinen der italienischen Kunstfliegerstaffel „Frecce Tricolori“ bei den US-Flugtagen in Ramstein zusammen. 70 Tote. Eine britische Mschine verunglückte im Oktober 1989 bei einer Kunstflugvorführung in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil. Zehn Menschen verbrannten. Im Dezember 1992 stürzt ein Militärflugzeug bei einer Flugschau in Peru ab, acht Menschen starben. Im Juli 1993 streift ein Flugzeug einen Fallschirmspringer bei einer Flugschau in New-Hampshire. Sowohl Fallschirmspringer als auch Pilot kamen dabei ums Leben.

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