: Schweizer Kampftauben fliegen weiter
Schweizer Tierfreunde rüsten zum Kampf gegen die Abrüstung. Die Volksinitiative „Für eine Armee mit Brieftauben“ wehrt sich gegen die Pläne des eidgenössischen Militärdepartements, die 30.000 Brieftauben der Armee auszumustern. Die Initiative möchte, daß der Brieftaubendienst in der Verfassung verankert wird. Nach Angaben des Komitees hätten viele Züchter in den vergangenen zwei Jahren freiwillig in das militärische Training der Brieftauben investiert, indem sie ihre Tiere am Programm zur Verbesserung der Gebirgstauglichkeit teilnehmen ließen. Damit hätten sie die Tauben unnötig den erhöhten Risiken der Gebirgsflüge ausgesetzt. Nach Meinung der Taubenfreunde ist die geplante Abschaffung des Brieftaubendienstes falsch, da kein Übermittlungsweg so günstig sei und so viel Kapazität zur Verfügung stelle. Außerdem seien die Tauben einer der letzten Sympathieträger der Armee.Foto: Dietmar Gust
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