piwik no script img

„Schulte darf nicht DGB-Chef werden!“

Noch vor kurzem schien es, als würde alles glatt über die Bühne des DGB-Kongresses gehen, der heute beginnt. Bis der Betriebsrat der Dortmunder Stahlkocher ein „Geheimpapier“ zu Gesicht bekam. Dieter Schulte, designierter DGB-Vorsitzender, soll darin 1992 einer Klausel zugestimmt haben, mit der die vereinbarte Mitbestimmung in der fusionierten Krupp-Hoesch AG ausgehebelt werden kann. Wenn sich Kapital und Arbeit nicht über den „unparteiischen“ Arbeitsdirektor einigen können, soll danach die gesetzliche Regelung gelten. Die sieht kein Vetorecht für die Stahlkocher vor. Seiten 5 und 12 Foto von Protesten gegen die Fusion: J. Dietrich/Netzhaut

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen