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Schulboykott in Ohlstedt

■ Eltern lehnen Container-Dorf für Asylanten auf einem Schulhof ab

auf einem Schulhof ab

Mit einem Schulboykott reagieren Eltern einer Hamburger Grundschule auf die Errichtung eines Container-Dorfs für 100 Asylbewerber auf dem Schulhof. Die eingezäunte Asylanten-Unterkunft auf dem Schulgelände in Hamburg-Ohlstedt werde unvorhersehbare

1Schwierigkeiten bringen und sei aus pädagogischen Gründen nicht tragbar, erklärte der Elternratsvorsitzende der „Schule am Walde“, Holger Neumeyer am Freitag.

Die geplante Notunterkunft für die Asylbewerber, mit deren Bau am kommenden Montag begonnen

1werden soll, werde die sechs- bis zehnjährigen Kinder vor große Probleme stellen, meinte Neumeyer. Die Elternschaft habe darum auf einer Vollversammlung beschlossen, die Kinder an diesem Tag nicht in die Schule zu schicken. Über das weitere Vorgehen solle dann gemeinsam mit Behördenvertretern diskutiert werden.

Ein Sprecher der Sozialbehörde betonte, es sei äußerst schwierig, überhaupt noch geeignete Flächen zur Unterbringung von Asylbewerbern zu finden. Man werde daher versuchen, bei den Eltern um Verständnis zu werben, zumal den Kindern eine äußerst große Fläche zur Verfügung stehe, auf der sie die Pausen verbringen könnten. Insgesamt sollen in Hamburg zehn Container-Dörfer für Asylsuchende aufgestellt werden. dpa

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