: Schubladengelder
■ Geld vor Barschel-Affäre erhalten?
Kiel (dpa) – Der ehemalige Barschel-Referent Pfeiffer hat angeblich schon mehrere Monate vor Aufdeckung der Barschel-Affäre 1987 von Geldzahlungen über den damaligen Pressesprecher der schlewig-holsteinischen SPD, Nilius, gesprochen. Das sagte ein früherer Freund Pfeiffers gestern vor dem Untersuchungsausschuß des Kieler Landtags zur Schubladen- Affäre.
Der spätere SPD-Sozialminister Jansen hatte Pfeiffer nach bisheriger Darstellung nach der Affäre privat 40.000 Mark über Nilius zukommen lassen. Der Ausschuß will nun die Hintergründe dieser Geldspende aufklären, die Jansen in einer Schublade verwahrte.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen