: Schon wieder Mikaela Shiffrin
Foto: reuters
Mikaela Shiffrin ist Slalom-Weltmeisterin. Sie hat ihren Titel bei den Weltmeisterschaften im schwedischen Åre am Samstag verteidigt. Zum vierten Mal hat sie den Titel im Slalom nun schon gewonnen. Vor ihr war es noch keiner Skifahrerin gelungen, bei vier aufeinanderfolgenden Titelkämpfen in der gleichen Disziplin Gold zu gewinnen. In den 1930er Jahren war die deutsche Rekordweltmeisterin Christl Cranz (zwölf Titel) auch vier Mal Slalomweltmeisterin, allerdings nicht in Serie.
Zweite wurde diesmal die Schwedin Anna Swenn Larsson mit 0,58 Sekunden Rückstand. Bronze ging an Petra Vlhova aus der Slowakei. Ihnen blieb nichts, als voller Respekt auf die Siegerin zu blicken, die von einer Infektion geschwächt ins Rennen gegangen war und nach Beendigung des zweiten Durchgangs lange auf dem Boden saß, bevor sie wieder genug Luft bekam, um sich für die Siegerehrung aufzurichten.
Shiffrins Erfolgsgeschichte scheint kein Ende zu nehmen. Mit ihren 23 Jahren ist sie nun schon fünffache Weltmeisterin – in Åre hatte sie auch den Super-G gewonnen – und hat 56 Weltcuprennen auf Platz eins beendet. In Åre waren ihr sogar noch mehr Titel zugetraut worden. Doch sie hatte auf Starts in der Abfahrt und in der Kombination verzichtet, weil sie mit ihren Kräften haushalten wollte.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen