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■ SchönbergMüll-Razzia

Berlin (dpa) – Wegen undurchsichtiger Geschäfte mit Müll in Ostdeutschland sowie dem Verkauf und der Verpachtung der Deponie Schönberg (Mecklenburg- Vorpommern) hat die Berliner Staatsanwaltschaft gestern bundesweit Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Die geschätzte Schadenssumme im Land Brandenburg beträgt zwischen 80 und 230 Millionen und in Mecklenburg-Vorpommern 100 Millionen Mark. Die Berliner Justiz bestätigte, daß unter den Beschuldigten auch der Ende März entlassene ehemalige Umweltstaatssekretär von Mecklenburg-Vorpommern, Peter-Uwe Conrad (CDU), sei. Ihnen werde Untreue zu Lasten der Treuhandanstalt beziehungsweise des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorgeworfen.

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